In der Serie der Museums-Räume beschäftigt sich Martin Kasper mit Ausstellungsräumen in öffentlichen Sammlungen. Nie handelt es sich um hermetische Säle: Überall lässt sich ein Durchgang, ein Fenster oder eine Deckenöffnung, durch die Tageslicht dringt, ausmachen. Auch wenn zuweilen ein Ausstellungs-
besucher erscheint oder Kunstwerke zu identifizieren sind, steht doch beides nicht im Zentrum des künstlerischen Interesses. Es ist vor allem die Atmosphäre des Raums, die Präsenz von etwas nicht oder nur latent Vorhandenem, das die Bilder auflädt und die Imagination des Betrachters weckt.